Wollt ihr mit eurem Kleinen erste Ferien absolvieren? Aber in Kroatien seid ihr schon gewesen und Italien kennt ihr auch wie ihre Westentasche? Probiert französische Insel Korsika.

Wie bereitet man auf solche Herausforderung? Wie ist die Reise nach Korsika? Wo sind die beste Baby-Stränden oder wie löst man die Unterkunft? Ein paar Tipps, wie wir das alles geschafft haben.

Warum gerade Korsika, wenn sie so weit ist?

Diese wunderschöne Insel bietet unendliche Möglichkeiten an. Man kann hier schön einen Familienurlaub machen, mit einer Partnerin Flitterwochen verbringen, mit den Kollegen ein Abenteuer in Bergen erleben oder alleine eine Solo-Reise einplanen. Man kann hier im Auto schlafen, in Familienpension übernachten oder in 5***** Hotel wohnen. Man kann hier herrliche Natur, klares Meer, uralte Denkmale oder historische Städte sehen.

Weil Korsika keine billige Destination ist, könnt ihr von uns inspirieren lassen, wie wir mit diesem Thema zurechtgekommen sind.

Reise

Wir wohnen in Bern. Von hier ist es kein Problem, die italienische Küste mit dem Fahrzeug zu erreichen. Natürlich mit zwei oder drei Pausen für uns oder das Kind. Weil wir mehrmals nach Tschechien mit dem Auto und Kind gefahren sind, wussten wir, dass wir auch solche Reise absolvieren können.

Wir entschieden uns aus einigen Gründen, wieder mit dem Auto zu fahren:

  1. Unser Kleinkind schläft gut während der Fahrt, sowie viele andere Babys. Gleichzeitig ist es schon auf Tag-Nacht Rhythmus angewöhnt.
  2. Ich und mein Mann fahren ohne Probleme längere Strecken und können uns am Lenkrad abwechseln.
  3. Ins Auto passt selbstverständlich viele “nötige” Baby-Sachen. Unsere Versuche, um minimalistisch zu reisen, schreibe ich einmal aus, aber halt Kinderwagen, einige Strandzeug und ein paar Kleidungsstücke muss man mitnehmen.
  4. Ökonomisches Faktor ist auch einen Punkt, den man berücksichtigen muss. Es gibt einige Flugverbindungen mit Korsika, aber die Preise übersteigen unser Budget.
  5. Die Schifffahrt war für uns ein von den besten Erlebnissen den Ferien.

Unterkunft

Auf der Insel Korsika, sowie in ganzem Mittelmeergebiet, gibt es unendliche Möglichkeiten. Campings, Familienpensionen, Hotels, Airbnb Gastgebern, private Wohnungen und viele andere. Es liegt nur an euren Bedürfnissen, Budget und Komfort.

Für uns passte ganz super, eine Wohnung über Airbnb zu mieten. Wir wollten unabhängig von Hotel-Pension bleiben. Es war praktischer, die Abendessen selber zuzubereiten. Das Schoppen für Baby ist dann auch leicht erledigt, wenn man das Hotelpersonal immer wieder nicht anfragen muss.

Tamariciu – ein wunderschöner Strand ideal für Babys

Die schönste Strände Korsikas sind zwischen den Städten Porto Vecchio und Bonifacio. Es gibt natürlich andere Orte auf der Insel mit schönen Stränden, aber diese sind perfekt für Familien mit Kleinkindern. Wir waren auf Korsika schon in 2016. Damals besuchten wir die Strand Tamariciu, die ganz nebenan der bekannte Palombagia liegt. Tamariciu hat uns so bezaubert, dass wir sie jetzt nicht verpassen wollten.

Das nördliche Teil des Strandes ist mit natürlichem Wellenbrecher geschützt. Dort ist das Wasser still, wie in der Lagune und der Sand ultrafein und weich. Wie gesagt… perfekt für Babys. Der Aussicht auf weltbekanntes Kiefernbaum am Rand intensiviert noch der Charme.

Allerdings der Zugriff zur Strand ist nicht befestigt. Die Gässchen führt durch Busch und für Kinderwagen ist sie gerade nicht dimensioniert. Man muss Augen zumachen und durch!

Das südliche Teil des Strandes hat auch ein grosses bezahlte Parkplatz, der wir aber nicht benutzt haben. Anstatt parkierten wir immer auf der Hauptstrasse, wo auch andere Autos stundenlang und ohne Gebühr stehen. Jeder Zeit fanden wir ein Plätzli zum Parkieren.

Idealer Strand für Babys findet ihr hier:

Einmal haben wir auch einen bekannten Strand Santa Giulia besucht, aber waren ein bisschen enttäuscht. Auf der übervölkerte Strand floss ein Geruch von Bungalows, die zum lokalen Resort gehören. Das Wasser und Sand haben die Qualität des Tamariciu nicht übertroffen.

Ausflüge

Da es unser Kind nicht stört, mit dem Auto zu fahren, haben wir auch ein paar Ausflüge unternehmen. Der Vorteil Korsikas ist, das die Distanzen nicht gerade gross sind. Man muss aber damit rechnen, dass je westlicher man fährt, desto zickzackiger die Strassen werden 🙂 Hier sind einige wunderschöne Tipps.

Bonifacio

Eine herrliche uralte Stadt auf dem Felsen mit natürlichem Hafen besuchten wir schon zum zweiten Mal. Dieser Ort ist für mich definitiv „Nummero Uno“ von dem ganzen Korsika Insel. Am Abend hat Bonifacio wirklich eine magische Atmosphäre mit goldener Sonne zwischen den Gäschen. Ein Paradies für die Fotografen…

Sarténe

Wenn Sie etwas über diese Insel lesen und Fotos googeln, finden Sie auch diese kleine Stadt, die zu Recht „der charmanteste Ort Korsikas“ genannt wird. Ein altes Hügelgebiet mit vielen engen Gässchen und Ecken wird mit seiner Majestät verzaubern. Bei einem Spaziergang durch die Stadt werden Sie möglicherweise auf einen blinden Gang gestoßen und müssen den Schmuckladen durchlaufen, um fortzufahren.

Filitosa

Die prähistorische Stätte von Filitosa, an der wir uns während einer Reise nach Sarténe beteiligten, wird Sie mit der besonderen unvergesslichen Atmosphäre den alten Zeiten begeistern, als Korsika die ersten Einwohner bewohnten. In der Gegend von Filitosa finden Sie auch faszinierende Olivenbäume, die mehr als tausend Jahre alt sind. Vorsicht! Das Gelände in der Umgebung ist für Kinderwagen schwer befahrbar. Es gibt auch ein kleines Museum mit Ausgrabungen und einen Souvenirladen.

Fahrt mit der Fähre

Korsika kann auf zwei verschiedene Arten erreicht werden – mit der Fähre oder mit dem Flugzeug. Die Fährschifffahrt wird von mehreren Unternehmen angeboten. Wir haben uns für Corsica Ferries entschieden, weil ihre Linien auch von Savona aus fliegen, das uns am nächsten ist.

Korsika ist in der Regel ein sehr beliebtes Urlaubsgebiet. Buchen Sie daher Ihre Fährtickets frühzeitig. Die Preise variieren je nach Faktoren wie Kreuzfahrtzeit, Hafenentfernung, Saison und Tageszeit. Nachtkreuzfahrten sind vielleicht billiger, aber nicht die schnellsten.

Wir sind irgendwann gegen 9 Uhr aus Savona herausgefahren, haben einen Snack und ein Mittagessen auf das Boot gelegt und ein Baby in der Kinderecke unterhalten lassen. Eine Kabine zu bezahlen war eine gute Idee, darum konnten wir uns nach einer Nachtfahrt entspannen. #babyKlimenko hatte damals noch einen Rhythmus mit zwei kürzeren Schläfchen pro Tag, sodass wir die Reise so planen konnten, dass es auf der Fähre schlafen kann, aber auch müde genug wird, um im Auto ein zweites Mal zu schlafen.

Wir kamen mit einer Verspätung von mehr als einer Stunde in Bastia an, sodass garantiert war, dass das Kind wieder ein wenig schlafen wird. Auch ja… Vom Hafen von Bastia konnten wir in Richtung Porto Vecchio (ca. 2,5 Stunden) ohne Autotheater fahren und noch zu einer angenehmen Zeit an den Zielort kommen.

Ende gut, alles gut!

Korsika besuchten wir bestimmt nicht zum letzten Mal, weil wir die Schönheiten dieser Insel nur in 14 Tagen nicht genug geniessen konnten. Es gibt sicher tausende andere von Familien beliebten Orte, die noch besucht werden müssen. Hast du sogar einige Tipps? Warst du schon mit der Familie auf dem Insel Korsika? Schreibe mir sie in den Kommentaren, bitte. Ich lasse mich für die nächste Reise gern inspirieren.

Und das ist für heute das Ende, mein Freund. Unsere LoveAirways Geschichten kannst du auch in sozialen Netzwerken folgen. Hier ist unser Facebook, Twitter und Instagram.

Andrea Klimenko

Andrea Klimenko

Fotografin und Hochzeitsdesignerin aus Tschechien, die mit der Familie in der Schweiz lebt. Stolze Mama von zwei Kindern.

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