Weiter weg ging es nicht oder Wie überlebt man 12-stündige Zeitverschiebung? Erster Beitrag der Serie “5 Wochen im Eden” über der Französische Polynesien, wo wir unsere Flitterwochen verbrachten.

Dilemma knapp entschieden

Auswahl unserer Flitterwochen-Destination verlegten wir sehr lang. Wobei 6-wöchige Freizeit in der Arbeit machten wir schon mehrere Monate zurück ab.

Wir hatten mehrere Varianten zu überlegen – bekannte Bali, kommerzielle Malediven, Französisch sprechendes Mauritius, Sri Lanka oder empfohlene Philippinen. Wir konnten uns immer noch nicht entscheiden.

Und plötzlich 3 Wochen vor der Abreise kam mein Mann mit eine geniale Idee – Tahiti.

Weiter weg geht es nicht?

“Das sind doch unsere Flitterwochen. Ich würde mich gern anschauen so weit, wie es geht. Wann kriegen wir Andersmal so eine tolle Gelegenheit?”

Menschen aus der Europa kommen tatsächlich nicht weiter als in Französische Polynesien. Man muss mehr als 16 tausend Kilometer weg fliegen. Unsere Hinreise dauerte nur etwas über 29 Stunden, und das nur dank gutes Fluganbindungen. Rückreise war viel länger.

Wir fliegen morgen um 6 Uhr aus Zurich nach Paris ab. Aus Paris folgt einen elf-stündiger Flug nach Los Angeles. Und dann endlich noch 8 Stunden über das Meer bis zum Insel Tahiti und ihrer Hauptstadt Papeete.

Wie überlebt man der Jetlag?

Dank 12-stündiger Zeitverschiebung sind wir noch vor der Mitternacht nach Papeete angekommen. Die ganze Zeit reisten wir mit der Sonne. Aber der Jetlag gönne ich niemandem…

Zumindest drei Tage sind wir ausgesehen wie nach einer guten Party – Augenschatten, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Hunger ca um 2 Uhr in der Nacht und andere Symptome. Zum Glück haben wir uns an die umgekehrte Uhrzeit schnell gewöhnt. Dafür mussten wir aber ein ganzen Tag durchschlafen!

Eine Idee, die erste drei Tage auf dem Hotel nächst dem Flughafen zu bleiben, lohnt sich. Unsere Ferien sollten 6 Wochen dauern, sodass wir nicht rasch alles sehen mussten und ruhig uns anpassen konnten. Zeit hatten wir genug!

Belehrung:

  1. Ich empfehle, etwas zum Thema Melatonin-Tabletten zu lesen, oder sogar eine Packung sich direkt besorgen. Das machte ich nicht.
  2. Schlaf… und viel! Das hat uns gerettet.
  3. Eile mit Weile! Es lohnt sich, genug Zeit für diese Destination zu reservieren. Auf Tahiti fliegt man nicht für zwei Wochen

Reichhaltiges Tahiti mit den schwarzen Stränden

In Tahiti verleiten wir ein Auto und wollten wir einige Orte anschauen. Die ganze Insel hatten wir im Plan zu verreisen, aber am Ende den Ferien. Tahiti hat eher schwarze Strände, die auch zauberhaft sind. Uns haben aber lieber die weißen Strände der Insel Moorea interessiert.

Flitterwochen, wie aus der Kataloge – Moorea

Nach einigen Tagen sind wir uns mit dem Schiff verschoben, und zwar auf nächster Insel Moorea. Hier sind wir eine wundervolle Woche erlebt.

Wir konnten die Delfine mit den Kajaks verfolgen und mit den Haien in der Lagune schnorcheln. Einige Mal sind wir die Insel mit der Skooter rumgefahren.

Insel Moorea ist atemberaubend und man bekommt Gänsehaut bei den Aussichten. Na ganz, wie aus dem Katalog im Reisebüro! Dieser Ort haben wir wirklich einen Paradies befunden.

To be continued…

Unsere Reise ging weiter zu den magischen Inseln. Freut euch auf einen Atoll Fakarava, herrliche Maupiti oder verwaiste Rangiroa.

Auf bald!

Andrea Klimenko

Andrea Klimenko

Fotografin und Hochzeitsdesignerin aus Tschechien, die mit der Familie in der Schweiz lebt. Stolze Mama von zwei Kindern.

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